FPÖ-Amesbauer: „Bildungslandesrätin muss uns Rede und Antwort stehen!“

Freiheitliche richten Anfrage zum Thema Schulschließungen an SPÖ-Landesrätin Lackner.

Die Schließung von Schulen stellt oftmals nicht nur eine unzumutbare Mehrbelastung für Schüler und Eltern dar, sondern führt auch zur weiteren infrastrukturellen Ausdünnung der steirischen Regionen. „Wer den ländlichen Raum wirklich erhalten will, sperrt keine Schulen am Land zu“, hält FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Hannes Amesbauer fest. Im Rahmen einer Anfrage wollen die Freiheitlichen in der kommenden Landtagssitzung klären, ob es zu weiteren Schulschließungen in der Steiermark kommen wird. „Die SPÖ-Landesrätin soll die Karten auf den Tisch legen und aufhören, sich hinter inhaltsleeren Floskeln zu verstecken“, so Amesbauer.

In den letzten Jahren haben SPÖ und ÖVP 45 Kleinschulen zugesperrt, nun könnten laut Medienberichten weitere folgen. „Mit jeder Tür, die sich für immer schließt, gehen Arbeitsplätze in der Region unwiederbringlich verloren“, erläutert Amesbauer. „Während im Wahlkampf die Stärkung des ländlichen Raumes noch in aller Munde war, zeigen Rot und Schwarz nun ihr wahres Gesicht“, so der Freiheitliche.

„Gerade ländliche Kleinschulen mit geringen Schülerzahlen weisen ein hohes Unterrichtsniveau auf, da die Lehrkraft individuell auf die einzelnen Schüler eingehen kann. Anstatt mit einer weiteren Schulschließungswelle den Menschen im ländlichen Raum die Lebensgrundlage zu entziehen, braucht es Maßnahmen, um den Bildungsstandort Steiermark aufzuwerten“, erklärt Amesbauer abschließend.