FPÖ-Amesbauer: Neun von 16 genannten Schulen sind von einer Schließung bedroht!

Freiheitlicher Bildungssprecher erteilt Schließungsplänen eine klare Absage.

Der freiheitliche Bildungssprecher, LAbg. Hannes Amesbauer, befragte heute SPÖ-Bildungslandesrätin Lackner, welche steirischen Schulstandorte von einer Schließung bedroht sind. Die Antwort war ernüchternd: neun von 16 genannten Schulen sind akut gefährdet. „Es ist geradezu ein Hohn, dass sich die rotschwarze Landesregierung selbst als ‚Zukunftspartnerschaft‘ bezeichnet und Schule um Schule zusperren will“, meint Amesbauer.

Aus der Anfragebeantwortung ging hervor, dass folgende Volksschulen nicht die erforderlichen Mindestschülerzahlen aufweisen: Modriach, Hieflau, Wildalpen, St. Nikolai im Sölktal, Etmißl, Laßnitz bei Murau, St. Blasen, Rachau, Frannach, Falkenstein, Neudau, Neudorf bei Passail, St. Johann am Tauern und Augraben. Als Neue Mittelschulen wurden Stadl an der Mur und Großsteinbach genannt.

Auf die Frage, welche Standorte definitiv nicht geschlossen werden, zählte Landesrätin Lackner die Schulen Modriach, Wildalpen, St. Nikolai im Sölktal, Stadl an der Mur und Großsteinbach  auf. Darüber hinaus hätten die betroffenen Gemeinderäte die Auflösung der Schulen Hieflau sowie Rachau beschlossen.

Aus freiheitlicher Sicht sind weitere Schulschließungen keine zukunftsorientierte Lösung. „Anstatt weitere Schulen zu schließen und damit den Menschen im ländlichen Raum die Lebensgrundlage zu entziehen, braucht es endlich Maßnahmen, um die Regionen nachhaltig zu stärken“, schließt Amesbauer.