Chaos um Ferienvorverlegung passt ins Bild der planlosen Landesregierung!

Landtag soll heute Beschluss zur Vorverlegung der Semesterferien fassen – Freiheitliche sehen viele Fragen nicht geklärt und fordern Rückkehr zum Regelunterricht.

Eine eilig einberufene Sitzung des Bildungsausschusses befasste sich im Vorfeld der heutigen Landtagssitzung mit der Frage, ob die Semesterferien an steirischen Schulen in diesem Jahr um eine Woche vorverlegt werden sollen. Gemäß dem Vorschlag von SPÖ und ÖVP sollen die Schüler somit vom verlängerten Lockdown am 7. Februar direkt in die Semesterferien bis einschließlich 14. Februar wechseln. Würde man die Ferien nicht vorverlegen, müssten die Schüler fünf Tage „normalen“ Präsenzunterricht ableisten, was aus Sicht der Landesregierung „nicht sinnvoll“ erscheint. „Die heutige Ausschusssitzung war symptomatisch für das dilettantische Agieren der rot-schwarz-grünen Corona-Koalition. SPÖ, ÖVP und Grüne beschließen etwas und können die Auswirkungen auf Schüler und Eltern nicht erklären“, so FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Stefan Hermann.

Nach Ansicht der Freiheitlichen geht das Chaos im Bildungsbereich auch in der Steiermark munter weiter. ÖVP-Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß war im Bildungsausschuss nicht in der Lage, Kernfragen rund um die Verschiebung der Ferien zu beantworten. „Zahlreiche Eltern haben bereits einen genehmigten Urlaub für die reguläre Ferienwoche – eine kurzfristige Verschiebung wird hier schwer möglich sein. Ebenso wurde die Frage ignoriert, wie denn für Kinder, die durch die Verschiebung keine Betreuung zuhause erfahren können, eine anderwärtige Aufsicht sichergestellt werden kann“, so Hermann weiter, der auch den Umgang mit Lehr- und Betreuungskräften kritisiert. „Den Pädagogen und Betreuern derart kurzfristig eine solche Verschiebung vor die Nase zu setzen, ist schon ein starkes Stück. Mehr noch: Kein einziger Vertreter der Landesregierung, allen voran die schwarze Bildungslandesrätin, war in der Lage zu erklären, ob Kindergärten und Kinderkrippen ebenfalls geschlossen werden. Diese sind in der gesamten Diskussion gänzlich unter den Tisch gefallen. Die Landesregierung soll aufhören, im von Bundeskanzler Kurz dirigierten PR-Orchester die zweite Geige zu spielen und stattdessen endlich für ihre Landsleute und vor allem für die Kinder in der Steiermark eintreten. Wir werden das auch in Zukunft konsequent tun und setzen uns weiterhin für eine sofortige Rückkehr zum regulären Unterricht ein!“, so Hermann abschließend.